Experimente für die Grundschule: Versuche für den Sachunterricht

Diese Experimente für die Grundschule greifen Themen aus dem Sachunterricht auf: Luft, Wasser, Magnetismus, Licht und Pflanzen. Jedes Experiment klappt mit einfachem Material und hat eine kostenlose Anleitung als PDF zum Ausdrucken, dazu passende Versuchsprotokolle für die Klasse.

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Bewährte Experimente für den Sachunterricht

Alle Experimente für die Grundschule

Wählt die Klassenstufe: Experimente ab 5 und 6 Jahren passen gut zu Klasse 1 und 2, Experimente ab 7 und 8 Jahren zu Klasse 3 und 4.

Experimente nach Sachunterrichts-Thema

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Luft und Luftdruck

Dass Luft Platz braucht und drücken kann, zeigen das Trockene U-Boot und die Durstige Kerze. Alle Versuche dazu: Luftdruck-Experimente.

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Magnetismus und Strom

Mit dem selbstgebauten Kompass und dem Magnetexpress wird Magnetismus greifbar. Mehr bei den Magnet-Experimenten.

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Licht und Farben

Die Lochkamera aus einer Chipsdose erklärt, warum das Bild auf dem Kopf steht. Weitere Versuche: Experimente mit Licht und Farben.

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Pflanzen und Umwelt

Wie Pflanzen trinken, zeigen die Regenbogen Rosen. Der Flaschengarten macht den Wasserkreislauf sichtbar, ideal als Klassenprojekt.

Experimente machen den Sachunterricht lebendig. Kinder stellen eine Vermutung auf, probieren aus und sehen das Ergebnis mit eigenen Augen. Alle Experimente auf dieser Seite klappen mit einfachen Materialien und passen gut in eine Schulstunde. Zu jedem Versuch gibt es eine kostenlose Anleitung mit Erklärung, Video und PDF zum Ausdrucken. Dazu passen unsere Versuchsprotokolle, in denen die Kinder ihre Beobachtungen festhalten.

Experimente für Klasse 1 und 2

In den ersten beiden Klassen zählt das Staunen. Beim Kompass magnetisiert ein Erwachsener eine Nähnadel und legt sie auf ein Blatt, das auf dem Wasser schwimmt. Die Nadel dreht sich nach Norden. Beim Trockenen U-Boot drückt ihr ein Glas über ein Papierboot unter Wasser. Das Boot bleibt trocken, weil die Luft im Glas Platz braucht. Bei den Regenbogen Rosen stellt ihr weiße Rosen in buntes Wasser. Über Nacht färben sich die Blüten. Und bei den Tanzenden Tönen singt ihr durch eine Papprolle auf gespannte Folie. Die kleinen Pfeifenreiniger-Schlangen darauf fangen an zu hüpfen. So wird Schall sichtbar.

Experimente für Klasse 3 und 4

Ältere Kinder wollen wissen, warum etwas passiert. Beim Magnetexpress baut ihr aus Kupferdraht eine Spule. Schiebt ihr eine Batterie mit Magneten hinein, flitzt sie von allein durch den Tunnel. Beim Magischen Hologramm schneidet ein Erwachsener eine Pappschachtel zu. Mit Folie und Smartphone schwebt dann ein Bild scheinbar in der Luft. Beim Salzigen Regenbogen erkunden die Kinder, was Dichte bedeutet. Und bei der Elefantenzahnpasta zeigt ein Erwachsener, wie Hefe Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff zerlegt. In der Anleitung findet ihr für ältere Kinder sogar die Reaktionsgleichung.

Luft und Luftdruck

Luft ist unsichtbar, aber sie braucht Platz und kann drücken. Das zeigen mehrere Experimente. Beim Trockenen U-Boot hält die Luft das Wasser aus dem Glas fern. Beim Flammentaucher drückt ihr ein Glas über ein schwimmendes Teelicht. Die Kerze taucht mit dem Glas unter Wasser, und die Luft im Glas schützt die Flamme. Bei der Durstigen Kerze steigt Wasser in einem Glas nach oben, das über eine Kerze gestülpt wird. Und beim Flaschenschlucker rutscht ein Wasserballon wie von selbst in eine Flasche. Bei allen Experimenten mit Feuer übernehmen Erwachsene das Anzünden.

Licht, Farben und Schall

Mit der Kopfstandkatze baut ihr aus einer Chipsdose eine Lochkamera. Durch ein winziges Loch fällt Licht auf Butterbrotpapier, und das Bild steht auf dem Kopf. So funktioniert auch unser Auge. Beim Experiment Farben trennen malt ihr einen Filzstiftstrich auf einen Kaffeefilter. Im Wasser zerfällt er in mehrere Farben. Bei der Ballontrompete entsteht ein lauter Ton, wenn die Luft aus dem Ballon strömt. Und beim Rasenden Faden flitzt ein Nähfaden durch einen Strohhalm, sobald ihr kräftig hineinpustet.

Pflanzen, Umwelt und Wasser

Der Flaschengarten ist ein ideales Klassenprojekt. In einem Einmachglas entsteht mit Blähton, Aktivkohle, Erde, einer Pflanze und Moos eine kleine Welt mit eigenem Wasserkreislauf. Die Kinder sehen über Wochen, wie das Wasser verdunstet und an der Glaswand herunterläuft. Beim Wasserfilter schichtet ihr Steine, Sand und Aktivkohle in eine Flasche. Braunes Matschwasser kommt klar wieder heraus. Trinken darf man es trotzdem nicht, denn Keime bleiben drin. Und beim Münzbad werden dunkle Münzen in Salz und Essigessenz wieder glänzend. Die Essigessenz gießt ein Erwachsener ein.

Experimente für Projekttage und AGs

An Projekttagen oder in einer Forscher-AG habt ihr mehr Zeit. Dann passen Stationen, an denen kleine Gruppen nacheinander forschen. An einer Station bauen die Kinder einen Flaschengarten, an der nächsten einen Wasserfilter. Eine dritte Gruppe wickelt die Spule für den Magnetexpress, eine vierte bastelt die Kopfstandkatze. Am Ende stellen die Gruppen sich gegenseitig vor, was sie herausgefunden haben. So lernen die Kinder auch, ihre Beobachtungen zu erklären.

Mädchen und Jungen gleich früh begeistern

In der Kita interessieren sich Mädchen und Jungen noch gleichermaßen für Naturwissenschaften. Der Unterschied entsteht erst im Lauf der Grundschulzeit. Gerade jetzt lohnt es sich deshalb, alle Kinder selbst forschen zu lassen. Achtet darauf, dass jedes Kind einmal Material in der Hand hat und nicht nur zuschaut. Wechselt die Rollen in den Gruppen, damit jedes Kind einmal misst, einmal beobachtet und einmal das Ergebnis vorstellt.

So läuft ein Experiment im Unterricht

Am besten klappt ein fester Ablauf. Zuerst stellt ihr die Frage, zum Beispiel: Bleibt das Papierboot trocken? Dann schreiben die Kinder ihre Vermutung auf. Danach macht ihr das Experiment gemeinsam und beobachtet genau. Zum Schluss vergleichen die Kinder ihr Ergebnis mit ihrer Vermutung. Unsere Versuchsprotokolle helfen dabei. Die meisten Experimente dauern 15 bis 30 Minuten. Mit Besprechung passen sie gut in eine Schulstunde.

Sicher experimentieren in der Klasse

Experimente mit Feuer wie der Flammentaucher, die Durstige Kerze oder der Flaschenschlucker führt die Lehrkraft selbst vor. Lange Haare werden zurückgebunden, und auf dem Tisch steht eine feuerfeste Unterlage. Bei der Elefantenzahnpasta und beim Münzbad hantieren nur Erwachsene mit den Chemikalien. Magnete sammelt ihr nach dem Experiment wieder ein, denn verschluckte Magnete sind gefährlich. In jeder Anleitung findet ihr die passenden Sicherheitshinweise.

Zu jedem Experiment gibt es eine kostenlose Anleitung als PDF zum Ausdrucken, mit Materialliste, Schritten und kindgerechter Erklärung. Dazu passen unsere Versuchsprotokolle und Forscherurkunden.

Experimente nach Themen

Jeder Themenbereich hat einen eigenen Helden-Charakter. Entdeckt, welche Experimente es zu Wasser, Farben, Luft oder Chemie gibt.

Alle Experimente für Kinder ansehen →

Häufige Fragen zu Experimenten in der Grundschule

Welche Experimente eignen sich für die Grundschule?

Besonders bewährt haben sich Experimente zu Luft, Wasser, Magnetismus und Licht, zum Beispiel der selbstgebaute Kompass, das Trockene U-Boot und die Lochkamera.

Gibt es die Grundschul-Experimente als PDF?

Ja, zu jedem Experiment gibt es eine kostenlose Anleitung als PDF. Dazu passen unsere Versuchsprotokolle, mit denen die Kinder Vermutung, Beobachtung und Ergebnis festhalten.

Welche Experimente passen zu welcher Klassenstufe?

Experimente ab 5 und 6 Jahren passen gut zu Klasse 1 und 2, Experimente ab 7 und 8 Jahren zu Klasse 3 und 4. Oben könnt ihr direkt nach Klassenstufe filtern.

Wie viel Zeit braucht ein Experiment im Unterricht?

Die meisten Experimente dauern 15 bis 30 Minuten und passen gut in eine Schulstunde, inklusive Vermutung, Durchführung und Besprechung.

Gibt es die Anleitungen als PDF?

Ja, zu jedem Experiment gibt es eine kostenlose Anleitung als PDF zum Ausdrucken, mit Materialliste, Schritten und kindgerechter Erklärung.

Wer hinter den Experimenten steht

Louis Rittersberger, Physiker und Gründer von Modolino

Louis Rittersberger

Physiker & Gründer von Modolino

Ich verfolge das Ziel, Kindern zu zeigen, dass Wissenschaft richtig Spaß macht und in jedem Kind eine Forscherin oder ein Forscher steckt!

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