👻 Teebeutelgeist: Teebeutelrakete Experiment
Lasst einen fliegenden Teebeutel wie von Geisterhand in den Himmel steigen und entdeckt, warum heiße Luft nach oben will.
Teebeutel Rakete: Aus einem leeren Teebeutel wird ein kleiner Geist, der nach dem Anzünden plötzlich in die Luft steigt. Ein Experiment zur warmen Luft für Kinder ab 5 Jahren, nur draußen, und das Anzünden übernehmen Erwachsene.
📦 Das braucht ihr
- Teebeutel
- Schere
- Schüssel
- Edding
- Stabfeuerzeug
- Feuerfeste Unterlage
📋 So geht's: Teebeutelrakete Experiment
Teebeutel aufschneiden
Schneide den Teebeutel oben mit der Schere auf.
Tee ausschütten
Schütte den ganzen Tee in eine Schüssel.
Geistergesicht malen
Leg den leeren Beutel flach auf den Tisch und mal mit dem Edding ein gruseliges Geistergesicht darauf.
Geist aufstellen
Öffne den Beutel vorsichtig zu einer runden Röhre und stell ihn draußen auf eine feuerfeste Unterlage!
Geist anzünden
Jetzt ist ein Erwachsener dran und zündet den Geist oben an der Ecke an!
Geist fliegt los
Drei, zwei, eins, und dein Geist steigt in die Luft und verpufft wie von Zauberhand!
Tipp: Wie wär's mit einem anderen Motiv? Eine Rakete, ein Stern oder ein Luftballon. Welches Motiv fliegt am schönsten in den Himmel und welches am höchsten?
Achtung: Hier ist Feuer im Spiel! Das Stabfeuerzeug benutzt nur ein Erwachsener. Mach das Experiment immer draußen auf einer feuerfesten Unterlage und nie bei Wind. Binde lange Haare zurück und halte Abstand. Stell ein Glas Wasser bereit, falls mal ein Funke danebenfliegt!
🔬 Was passiert hier?
Die Flamme macht die Luft im Teebeutel heiß. Heiße Luft ist leichter als kalte und steigt nach oben, wie bei einem Heißluftballon.
Beim Brennen wird der Beutel selbst immer leichter. Irgendwann ist er so leicht, dass die aufsteigende warme Luft ihn mitnimmt und er davonfliegt.
❓ Häufige Fragen
Warum fliegt der Teebeutel nach oben?
Die Flamme macht die Luft im Teebeutel heiß. Heiße Luft ist leichter als kalte und steigt nach oben, wie bei einem Heißluftballon. Beim Brennen wird der Beutel immer leichter, bis die aufsteigende warme Luft ihn mitnimmt und er davonfliegt.
Wo bleibt der Teebeutel nach dem Verbrennen?
Fast alles verschwindet in die Luft. Beim Verbrennen verbinden sich die Stoffe aus dem Papier mit dem Sauerstoff aus der Luft, dabei entstehen unsichtbare Gase und Wasserdampf. Nur ein winziger Rest kann nicht verbrennen und bleibt als Asche liegen.
Warum fliegt unser Teebeutel nicht los?
Meist steht der Beutel nicht gerade oder es sind noch Teereste darin. Achtet darauf, dass die Röhre rund und aufrecht steht und wirklich leer ist. Auch ein leichter Windhauch stört, probiert es dann an einem windstillen Platz noch einmal.
Welcher Teebeutel eignet sich am besten?
Am besten funktionieren klassische Teebeutel aus dünnem Papier, die ihr oben an der Klammer aufschneiden könnt. Pyramidenbeutel aus Kunststoff oder Nylon sind nicht geeignet, denn sie brennen nicht sauber ab.
Ab welchem Alter und wo macht man das Experiment?
Aufschneiden, Ausleeren und Bemalen klappt ab etwa 5 Jahren. Das Anzünden übernimmt immer ein Erwachsener. Macht das Experiment nur draußen auf einer feuerfesten Unterlage wie einem alten Backblech, nie bei Wind und nie drinnen. Bindet lange Haare zurück und stellt ein Glas Wasser bereit.
Wo finde ich noch mehr Experimente für Kinder?
Auf unserer Wärme & Kälte Übersichtsseite findet ihr alle Experimente zu diesem Thema. Und in unserer großen Experimente-Sammlung warten viele weitere Versuche zum Nachmachen.
Deine Anleitung zum Ausdrucken!
Einmal ausdrucken und direkt loslegen. Mit Materialliste, Sicherheitshinweisen, kindgerechter Erklärung und Fotos für jeden Schritt.
Achtung wichtige Informationen & Sicherheitshinweise: Alle Experimente sollten unter Aufsicht einer erwachsenen Person durchgeführt werden. Klicke für wichtige Sicherheitshinweise.
Louis Rittersberger
Physiker & Gründer von Modolino
Ich verfolge das Ziel, Kindern zu zeigen, dass Wissenschaft richtig Spaß macht und in jedem Kind eine Forscherin oder ein Forscher steckt!
Fachlich geprüft von Louis Rittersberger, Physiker (TU Darmstadt), Gründer von Modolino Jedes Experiment wird vor der Veröffentlichung selbst durchgeführt und auf Sicherheit geprüft.
