🚀 Streichholzrakete: Mini-Rakete selber machen
Baut aus Alufolie und einem Streichholz eine kleine Rakete und erlebt das Rückstoßprinzip zuhause!
Streichholzrakete selber machen: Aus einem Streichholzkopf und etwas Alufolie entsteht eine Mini-Rakete, die zischend von ihrer Startrampe abhebt. Ein Experiment zum Rückstoßprinzip für Kinder ab 7 Jahren, gezündet wird nur von Erwachsenen.
📦 Das braucht ihr
- Langes Streichholz (Kaminstreichholz)
- Alufolie
- Knete
- Schere
- Feuerzeug
- Feuerfeste Unterlage
- Becher Wasser zum Ablöschen
📋 So geht's: Mini-Rakete selber machen
Alufolie zuschneiden
Schneide ein kleines Rechteck aus der Alufolie, etwa 4 mal 5 Zentimeter groß.
Streichholzkopf abschneiden
Schneide mit der Schere den Kopf vom Streichholz ab, ganz knapp unter dem roten Köpfchen.
Teile auf Folie legen
Leg den Kopf und das Stäbchen dicht nebeneinander auf die Folie, als wäre das Streichholz noch ganz.
Folie eng wickeln
Wickle die Folie eng um beide Teile, aber so, dass sich das Stäbchen noch bewegen lässt.
Raketenspitze drehen
Dreh die Folie über dem Kopf zu einer Raketenspitze zusammen. Sie muss richtig dicht sein!
Rakete starten
Ab nach draußen! Steck die Rakete schräg in die Knete. Ein Erwachsener hält die Flamme unter den Kopf.
Achtung: Hier ist Feuer im Spiel! Starte deine Rakete nur draußen auf einer feuerfesten Unterlage, nicht bei Wind und nicht über trockenem Gras. Anzünden dürfen nur Erwachsene. Alle anderen halten mindestens zwei Meter Abstand. Richte die Rakete niemals auf Menschen und lösch die Hülse danach im Wasserbecher ab.
🔬 Was passiert hier?
Der Streichholzkopf bringt den Sauerstoff zum Brennen größtenteils selbst mit. Deshalb brennt er auch eingewickelt in Alufolie ab.
Die heißen Gase können nur nach hinten entweichen und drücken die Rakete dabei nach vorne. Nach genau diesem Rückstoßprinzip fliegen auch echte Raketen.
❓ Häufige Fragen
Wie funktioniert die Streichholzrakete?
Der Streichholzkopf bringt seinen Sauerstoff zum Brennen selbst mit, deshalb brennt er sogar in der Alufolie. Wird er heiß genug, entzündet er sich blitzschnell und es entsteht Gas, das viel mehr Platz braucht als in der Hülse ist. Weil die Spitze dicht ist, schießt das Gas nach unten am Stäbchen entlang heraus und schubst die Hülse kräftig nach vorne.
Was ist das Rückstoßprinzip?
Wenn etwas mit Kraft in die eine Richtung gestoßen wird, bewegt sich der andere Teil in die Gegenrichtung. Das Gas schießt nach hinten, die Rakete fliegt nach vorne. Genauso fliegen echte Raketen ins All und genauso saust ein losgelassener Luftballon durchs Zimmer.
Meine Rakete bleibt am Boden. Was ist schiefgelaufen?
Vielleicht ist die Folie zu fest gewickelt und die Hülse rutscht nicht vom Stäbchen. Oder die Spitze ist nicht dicht und das Gas entweicht vorne. Baut eine neue Hülse, wickelt sie etwas lockerer um das Stäbchen und dreht die Spitze gut zusammen.
Wie schnell ist eine echte Rakete?
Ein Gepard wie Turbo sprintet bis zu 100 Kilometer pro Stunde. Eine echte Rakete muss aber rund 28.000 Kilometer pro Stunde schnell werden, damit sie um die Erde kreisen kann. Das ist fast 300-mal so schnell!
Ist die Streichholzrakete sicher für Kinder?
Hier ist Feuer im Spiel, deshalb ist das Experiment für Kinder ab 7 Jahren gedacht. Startet die Rakete nur draußen auf einer feuerfesten Unterlage. Das Anzünden übernimmt immer ein Erwachsener, und die Rakete wird niemals auf Menschen gerichtet.
Wo finde ich noch mehr Experimente für Kinder?
Auf unserer Bewegung & Kraft Übersichtsseite findet ihr alle Experimente zu diesem Thema. Und in unserer großen Experimente-Sammlung warten viele weitere Versuche zum Nachmachen.
Deine Anleitung zum Ausdrucken!
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Achtung wichtige Informationen & Sicherheitshinweise: Alle Experimente sollten unter Aufsicht einer erwachsenen Person durchgeführt werden. Klicke für wichtige Sicherheitshinweise.
Louis Rittersberger
Physiker & Gründer von Modolino
Ich verfolge das Ziel, Kindern zu zeigen, dass Wissenschaft richtig Spaß macht und in jedem Kind eine Forscherin oder ein Forscher steckt!
Fachlich geprüft von Louis Rittersberger, Physiker (TU Darmstadt), Gründer von Modolino Jedes Experiment wird vor der Veröffentlichung selbst durchgeführt und auf Sicherheit geprüft.
