🎈 Flaschenschlucker: Luftdruck Experiment mit Ballon
Beim Experiment mit Unterdruck rutscht euer Wasserballon wie von Zauberhand in die Flasche.
Luftdruck Experiment mit Ballon und Flasche: Ein Wasserballon, der viel dicker ist als der Flaschenhals, rutscht wie von Zauberhand komplett hinein. Ein verblüffender Versuch für Kinder ab 5 Jahren, bei dem Erwachsene das Feuer übernehmen.
📦 Das braucht ihr
- Glasflasche mit engem Hals (z. B. Milchflasche)
- Luftballon
- Wasser
- Küchenpapier
- Feuerzeug
- Feuerfeste Unterlage
📋 So geht's: Luftdruck Experiment mit Ballon
Ballon mit Wasser füllen
Stülp den Luftballon über den Wasserhahn und füll ihn mit kaltem Wasser.
Ballon zuknoten
Knote den Ballon zu, er soll etwas dicker sein als die Flaschenöffnung.
Küchenpapier falten
Falte ein Stück Küchenpapier zu einem schmalen Streifen zusammen.
Papierstreifen anzünden
Ab nach draußen, dort zündet ein Erwachsener den Papierstreifen mit dem Feuerzeug an.
Papier in die Flasche
Ein Erwachsener wirft das brennende Papier in die Flasche und du setzt sofort den Ballon auf.
Ballon rutscht hinein
Die Flamme geht aus und dein Ballon rutscht wie von Zauberhand in die Flasche.
Achtung: Hier ist Feuer im Spiel! Das Anzünden und Hineinwerfen des brennenden Papiers machen nur Erwachsene, du schaust gespannt zu. Macht das Experiment draußen und stellt die Flasche auf eine feuerfeste Unterlage. Nehmt eine Glasflasche, Plastik kann schmelzen. Ballonreste sofort wegräumen, Kinder unter 8 Jahren können daran ersticken.
🔬 Was passiert hier?
Durch das Feuer wird die Luft in der Flasche erwärmt, und ein Teil davon entweicht. Liegt der Ballon auf der Öffnung, kühlt die Restluft ab und drückt jetzt schwächer als die Luft draußen. Das nennt man Unterdruck.
Die Flasche saugt den Ballon also nicht an: Die Luft von außen drückt ihn hinein. Luft drückt nämlich ständig von allen Seiten auf uns und alles um uns herum.
❓ Häufige Fragen
Warum rutscht der Wasserballon in die Flasche?
Die Flasche saugt den Ballon nicht ein, die Luft von außen drückt ihn hinein. Das brennende Papier erhitzt die Luft in der Flasche, sie dehnt sich aus. Sitzt der Ballon auf der Öffnung, geht die Flamme aus und die Luft kühlt schnell ab und zieht sich zusammen. Jetzt drückt die Luft innen schwächer als außen. Dieser Unterdruck schiebt den Ballon Stück für Stück durch den Flaschenhals.
Was ist Unterdruck?
Unterdruck bedeutet, dass die Luft an einer Stelle schwächer drückt als die Luft drumherum. Die stärkere Luft von außen drückt dann in Richtung des schwächeren Drucks. Genau das passiert in der abgekühlten Flasche.
Mein Ballon rutscht nicht hinein. Was kann ich tun?
Der Ballon muss sofort auf die Flasche, solange das Papier noch brennt. Er sollte nur etwas dicker sein als die Flaschenöffnung, ist er viel größer, passt er nicht durch. Lasst die Flasche kurz abkühlen und probiert es dann noch einmal.
Warum macht ein neues Marmeladenglas beim Öffnen Plopp?
Marmelade wird heiß ins Glas gefüllt und sofort verschlossen. Beim Abkühlen entsteht im Glas ein Unterdruck, deshalb sitzt der Deckel so fest. Drehst du ihn auf, zischt die Luft hinein und es macht Plopp. Dahinter steckt derselbe Trick wie beim Flaschenschlucker.
Ist das Experiment sicher für Kinder?
Hier ist Feuer im Spiel. Das Anzünden und Hineinwerfen des brennenden Papiers übernimmt ein Erwachsener, die Kinder schauen zu und setzen den Ballon auf. Macht das Experiment draußen auf einer feuerfesten Unterlage. Geeignet ist es für Kinder ab 5 Jahren und dauert etwa 15 Minuten.
Wo finde ich noch mehr Experimente für Kinder?
Auf unserer Druck & Gase Übersichtsseite findet ihr alle Experimente zu diesem Thema. Und in unserer großen Experimente-Sammlung warten viele weitere Versuche zum Nachmachen.
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Achtung wichtige Informationen & Sicherheitshinweise: Alle Experimente sollten unter Aufsicht einer erwachsenen Person durchgeführt werden. Klicke für wichtige Sicherheitshinweise.
Louis Rittersberger
Physiker & Gründer von Modolino
Ich verfolge das Ziel, Kindern zu zeigen, dass Wissenschaft richtig Spaß macht und in jedem Kind eine Forscherin oder ein Forscher steckt!
Fachlich geprüft von Louis Rittersberger, Physiker (TU Darmstadt), Gründer von Modolino Jedes Experiment wird vor der Veröffentlichung selbst durchgeführt und auf Sicherheit geprüft.
