🐟 Schwimmende Fische: Oberflächenspannung Experiment
Mit Spüli, Zucker und Strohhalmen baut ihr eine Seifenhaut, auf der eure Papierfische lustig hin und her flitzen: ein Wasserexperiment für Kinder, das richtig staunen lässt.
Schau genau hin! Dein Fisch flitzt über die Seifenhaut, als wäre er lebendig. Bewegst du den Rahmen ganz sachte, saust dein Fisch los, wippt und springt förmlich über die Zauberhaut. Leg noch mehr Fische dazu und schon tummelt sich ein ganzer Schwarm! Noch mehr Experimente zu diesem Thema findet ihr auf unserer Wasser & Flüssigkeiten Übersichtsseite.
📦 Das braucht ihr
- Schere
- Löffel
- Wasserfeste Stifte
- Teller
- 1 TL Zucker
- 1 EL Spülmittel
- 125 ml warmes Wasser
- Strohhalme
- Blatt Papier
📋 So geht's
Seifenlösung anrühren
Verrühre 125 ml warmes Wasser, 1 TL Zucker und 1 EL Spüli mit dem Löffel im Teller.
Fische malen
Male bunte Fische mit wasserfesten Stiften auf ein Stück Papier.
Fische ausschneiden
Schneide deine Fische vorsichtig mit der Schere aus.
Fische eintunken
Jetzt dürfen deine Fische baden! Tunke jeden kurz in die Seifenlösung.
Strohhalmrahmen bauen
Stecke vier Strohhalme zu einem Rechteck zusammen und tauche es in die Lösung.
Fisch auflegen
Heb den Rahmen waagerecht heraus und leg einen nassen Fisch auf die Seifenhaut!
Tipp: Nimm warmes Wasser, darin löst sich der Zucker viel schneller! Und halte den Rahmen beim Herausheben ganz ruhig, als würdest du ein randvolles Glas tragen. Dann bleibt deine Seifenhaut heile. Wer sagt, dass nur Fische schwimmen dürfen? Probier auch Seesterne, Boote oder Quallen! Oder starte ein Wettrennen: Leg zwei Fische an den Rand und rate, welcher zuerst in der Mitte ankommt.
🔬 Was passiert hier?
Stell dir vor, alle Wasserteilchen halten sich an den Händen und keins lässt los. Genau diese Kraft spannt die dünne Haut auf deinem Rahmen auf. Sie heißt Oberflächenspannung! Ohne Hilfe würde die Haut schnell platzen. Deshalb sind Spüli und Zucker dabei: Das Spüli macht die Haut dehnbar und der Zucker sorgt für Stabilität. So platzt sie nicht gleich. Legst du den Fisch auf diese Zauberhaut, drückt er eine winzige Kuhle hinein. Er rutscht zum tiefsten Punkt, wie eine Murmel in einer Schüssel. Bewegst du den Rahmen, wandert der tiefste Punkt mit und dein Fisch flitzt hinterher. So schwimmt er los wie ein echter Fisch! Die Seifenhaut federt wie ein kleines Trampolin! Doch in ihr stecken keine Federn: Sie spannt sich nur, weil die Wasserteilchen sich fest zusammenhalten. Und trotzdem wippt und schwingt sie wie eine Sprungfeder, einfach weil sie so straff gespannt ist!
❓ Häufige Fragen
Meistens wird der Rahmen zu schnell oder schief herausgehoben. Hebt ihn ganz langsam und waagerecht aus der Lösung. Achtet auch darauf, dass der Zucker gut aufgelöst ist, denn er macht die Haut stabiler. Trockene Finger oder trockene Fische lassen die Haut ebenfalls schnell platzen, deshalb die Fische vorher immer kurz eintunken.
Die Fische werden in die Seifenlösung getunkt. Normale Filzstifte würden dabei verlaufen und die Farbe würde ins Wasser gehen. Mit wasserfesten Stiften bleiben eure Fische schön bunt.
Am einfachsten geht es mit Knickstrohhalmen: Das kurze Ende eines Halms steckt ihr in das lange Ende des nächsten. Bei geraden Strohhalmen könnt ihr ein Ende etwas einschneiden und es in den nächsten Halm schieben. Wichtig ist nur, dass der Rahmen flach liegt und gut hält.
Ab etwa 5 Jahren können Kinder gut mitmachen, denn Malen, Ausschneiden und das ruhige Halten des Rahmens klappen dann schon ganz gut. Jüngere Kinder können auch mitmachen, wenn ihr beim Schneiden und beim Rahmen helft. Das Fische malen und Zuschauen macht in jedem Alter Spaß.
Auf unserer Wasser & Flüssigkeiten Übersichtsseite findet ihr alle Experimente zu diesem Thema. Und auf unserer großen Experimente Sammlung warten über 50 weitere Versuche zum Nachmachen!
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🔬 Mehr entdecken: Dieses Experiment gehört zu Mila und dem Thema Wasser & Flüssigkeiten. Dort findet ihr alle Versuche zu diesem Thema. Oder stöbert durch alle Experimente für Kinder und entdeckt über 50 weitere Versuche!
Achtung wichtige Informationen & Sicherheitshinweise: Alle Experimente sollten unter Aufsicht einer erwachsenen Person durchgeführt werden. Klicke für wichtige Sicherheitshinweise.
Louis Rittersberger
Physiker & Gründer von Modolino
Ich verfolge das Ziel, Kindern zu zeigen, dass Wissenschaft richtig Spaß macht und in jedem Kind eine Forscherin oder ein Forscher steckt!
